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Training der neuen Präsidenten in Göttingen
Internationalität Rotarys gewürdigt

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Nachrichtenbild Viele Jahre bevor Peter Diepold (Foto), der Governor im Distrikt 1800 im rotarischen Jahr 2011/12, selbst Rotarier wurde, hatte er mit Rotary International bereits angenehme Bekanntschaft gemacht: als Stipendiat in den USA in den 1950er Jahren. Davon berichtete der Governor elect den Teilnehmern des PETS (President Elect Training Seminar) in Göttingen. 72 von 74 künftigen Präsidentinnen und Präsidenten aus dem Distrikt 1800 und zwei aus benachbarten Distrikten waren ins Tagungshotel "Freizeit In" gekommen.
Erstmals wurde ein neuer Ansatz für das PETS realisiert. Dies begann mit einem Film über Rotary International; der Hauptvortrag von Governor elect Diepold wurde ergänzt von Impuls-Referaten. Frauke Betz (RC Celle-Schloss) berichtete über das Programm Group Study Exchange (GSE), Ekkehard Musick (RC Gifhorn-Wolfsburg) über den Jugendaustausch und Angela Brünjes (RC Göttingen) über Öffentlichkeitsarbeit für Rotary. Alle drei Referenten zielten darauf ab, darzustellen, welchen Nutzen die Clubs von den jeweiligen Programmen bzw. Empfehlungen haben.
 
Diepold hob die Internationalität Rotarys hervor und betonte, "Rotary ist nicht Evanston! Die Präsidenten der letzten Jahre kommen aus Japan, USA, Indien, Schweiz, England, Argentinien, Italien, Mexiko, Thailand, Nigeria, Schweden, Neuseeland, Kanada, Korea, Schottland, Indien, Japan." Und er stellte fest: "Unser Land ist nur eins von 212 Ländern/Regionen, mein Club ist einer unter 33 000 anderen Clubs weltweit. Und Sie wie ich machen gerade ein knappes Millionstel unter den Rotariern aus. Das sollte uns bescheiden machen, aber auch stolz, einem solche weltumfassenden Netzwerk anzugehören. Denn jeder Club macht auf seine Weise Rotary zu dem bei, was es ist."

Rotarys größte Leistung sei es, Millionen Kinder vor Kinderlähmung bewahrt zu haben, betonte Diepold und warb darum, weiterhin die Hilfskampagne "End Polio now" zu unterstützen. Mit rotarischer Hilfe sei es gelungen, einen der drei Polio-Viren auszurotten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setze einen neuen Impfstoff ein, der gegen Typ A und C immunisiere. Dazu kommen die neue Strategie der WHO der Durchimpfung der Gebiete, in denen Polio noch vorkommt bzw. ausbricht, mit einer schnellen Eingreiftruppe. Gute Gründe und bemerkenswerte Erfolge, so Diepold, die dafür sprechen, weiterhin als Rotarier die Kinderlähmung zu bekämpfen.
 
Das Jahresmotto "Reach Within To Embrace Humanity" zum buddhistisch geprägten Logo von Weltpräsident Kalyan Banerjee  interpretiert Diepold als Besinnung auf die inneren Ressourcen der Rotarier und der Clubs. Er kündigte an, seine Sicht auf das Motto und warum es ihn überzeugt, bei seinen Clubbesuchen vorzustellen.

Besonders gut angekommen ist die Arbeit in den Gruppen unter der Leitung und Moderation der Assistant Governors der sechs Gebiete am Nachmittag. Darunter Präsidentin Heidrun Deliga vom RC Halle-Georg-Friedrich-Händel, die fortan die Aufgabe des Assistant Governor für das Gebiet 3 übernimmt. In den Arbeitsgruppen ging es um Netzwerkbildung, gemeinsame Planung, gemeinsame Projekte wie Matching Grants.

Für die Präsidenten und Mitglieder in den Clubvorständen ist am Sonnabend, 26. März, das nächste Treffen in Göttingen terminiert. Erstmals im Distrikt 1800 findet dann die Distriktversammlung unabhängig von der Distriktkonferenz (18./19. Juni in Wolfsburg) statt.

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PETER DIEPOLD zur Person: geb. 1938 in Schlesien, Kriegskind, nach USA ausgewandert, Wirtschaftswissenschaftler (M.A. Yale Univ.), promovierter Theologe, zuletzt Lehrstuhl Pädagogik und Informatik an der Humboldt- Universität.


Text und Foto: Angela Brünjes

Dienstag, 15. März 2011/GK
Letzte Änderung: 15.04.11/GK


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