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Erstmals wurde ein neuer Ansatz für das PETS realisiert. Dies
begann mit einem Film über Rotary International; der Hauptvortrag von
Governor elect Diepold wurde ergänzt von Impuls-Referaten. Frauke
Betz (RC Celle-Schloss) berichtete
über das Programm Group Study Exchange
(GSE), Ekkehard Musick (RC
Gifhorn-Wolfsburg) über den Jugendaustausch und Angela Brünjes (RC Göttingen) über Öffentlichkeitsarbeit für
Rotary. Alle drei Referenten zielten
darauf ab, darzustellen, welchen Nutzen
die Clubs von den jeweiligen Programmen bzw.
Empfehlungen haben.
Diepold hob
die Internationalität Rotarys hervor und betonte, "Rotary ist nicht Evanston!
Die Präsidenten der letzten Jahre kommen aus Japan, USA, Indien, Schweiz,
England, Argentinien, Italien, Mexiko, Thailand, Nigeria, Schweden, Neuseeland,
Kanada, Korea, Schottland, Indien, Japan." Und er stellte fest: "Unser Land ist nur eins von 212
Ländern/Regionen, mein Club ist einer unter 33 000 anderen Clubs weltweit. Und
Sie wie ich machen gerade ein knappes Millionstel unter den Rotariern aus. Das
sollte uns bescheiden machen, aber auch stolz, einem solche weltumfassenden
Netzwerk anzugehören. Denn jeder Club macht auf seine Weise Rotary zu dem bei,
was es ist."
Rotarys größte
Leistung sei es, Millionen Kinder vor Kinderlähmung bewahrt zu haben,
betonte Diepold und warb darum, weiterhin die Hilfskampagne "End Polio now"
zu unterstützen. Mit rotarischer Hilfe sei es gelungen, einen der drei
Polio-Viren auszurotten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setze einen neuen
Impfstoff ein, der gegen Typ A und C immunisiere. Dazu kommen die neue Strategie
der WHO der Durchimpfung der Gebiete, in denen Polio noch vorkommt bzw.
ausbricht, mit einer schnellen Eingreiftruppe. Gute Gründe und bemerkenswerte
Erfolge, so Diepold, die dafür sprechen, weiterhin als Rotarier die
Kinderlähmung zu bekämpfen.
Das Jahresmotto "Reach
Within To Embrace Humanity" zum buddhistisch geprägten Logo von Weltpräsident
Kalyan Banerjee interpretiert Diepold als Besinnung auf die inneren Ressourcen der Rotarier und
der Clubs. Er kündigte an, seine Sicht auf das Motto und warum es ihn überzeugt,
bei seinen Clubbesuchen vorzustellen.
Besonders gut angekommen
ist die Arbeit in den Gruppen unter der Leitung und Moderation der Assistant
Governors der sechs Gebiete am Nachmittag. Darunter Präsidentin Heidrun Deliga vom RC
Halle-Georg-Friedrich-Händel, die fortan die Aufgabe des Assistant Governor für
das Gebiet 3 übernimmt. In den Arbeitsgruppen ging es um Netzwerkbildung, gemeinsame Planung,
gemeinsame Projekte wie Matching Grants.
Für die Präsidenten und Mitglieder
in den Clubvorständen ist am Sonnabend, 26. März, das nächste Treffen in
Göttingen terminiert. Erstmals im Distrikt 1800 findet dann die Distriktversammlung unabhängig von der Distriktkonferenz
(18./19. Juni in Wolfsburg) statt.
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PETER DIEPOLD
zur Person: geb. 1938 in Schlesien,
Kriegskind, nach USA ausgewandert, Wirtschaftswissenschaftler (M.A. Yale Univ.),
promovierter Theologe, zuletzt Lehrstuhl Pädagogik und Informatik an der
Humboldt- Universität.
Text und Foto: Angela Brünjes
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