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19.05. Eindrücke vom Berufsinformationstag 2010
Unser BIT - Ein Puzzlesteinchen für das persönliche Berufsbild



Stimmungsbericht von Jutta Holtmann, Schulvorstand im Gymnasium Mellendorf und Karen Drews, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Gymnasiums Mellendorf (FFGM). Informationsgeber aus unserem Club waren die Freunde Claus Holtmann und Michael Stratmann.
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Nachdem im Frühjahr
diesen Jahres der zweite Berufsinformationstag (BIT) im PZH in Garbsen
stattfand, möchte ich hier die Gelegenheit dazu nutzen, einige
persönliche Eindrücke zur Veranstaltung zusammenzufassen.
Zuerst gilt mein Dank aber dem FFGM, der den BIT maßgeblich finanziell
unterstützt hat, unter anderem durch die Übernahme der Kosten für das
"leibliche Wohl" der Referenten sowie der Schülerinnen und Schüler.
Wir
können ein absolut positives Fazit ziehen, denn wir freuen uns immer,
wenn die Schülerinnen und Schüler vom BIT profitieren, das ist unser
oberstes Ziel! Wenn wir nur einigen der 180 Teilnehmer ein weiteres
Puzzlesteinchen für ihr persönliches Berufsbild schenken konnten, haben
sich die ungezählten Stunden unserer Arbeit gelohnt.
Wir haben den Eindruck gewonnen, dass man die gute Laune bei allen
Beteiligten bei diesem BIT bemerken konnte. Das PZH in Garbsen war ein
wirklich idealer Ort und hat einen ganz anderen Rahmen geboten als die
Schule.
Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die wir im ganzen
Hause spüren konnten, hat uns sehr beeindruckt. Außerdem begeisterten
uns auch die Gespräche der Referenten untereinander. Der BIT ist so
nämlich auch eine kleine „Vernetzungsbörse“ geworden.
Die
Veranstaltung war ein voller Erfolg
Einige Schülerinnen und
Schüler haben ihrer eigenen Begeisterung nach der Veranstaltung auch
spontan Ausdruck verliehen. Da manche eher unwillig ins PZH kamen und
dachten: „Schon wieder so eine langweilige Berufsinfo“, war die Resonanz
umso erstaunlicher.
Sie fanden den BIT besonders wegen der persönlichen
Nähe und wegen des Kontakts zu „echten Profis“ sehr aufschlussreich und
hilfreich für die Entwicklung ihrer eigenen Berufswünsche.
Auch
die Referenten zeigten sich vollauf zufrieden mit dem Ablauf der
Veranstaltung. Denn das eher ungewöhnliche Konzept erlaubte eine
persönliche Ansprache der Schülerinnen und Schüler. Insgesamt hatten 60
Referenten und zirka 180 Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung
teilgenommen.
Den BIT soll zukünftig alle zwei Jahre wieder
aufgelegt geben. Wir haben uns für diesen Rhythmus entschieden, um eine
ausreichende Anzahl von Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu haben.
Wir wollen eine relativ große Bandbreite von Berufen anbieten und das
ist nur mit einer gewissen Anzahl von Teilnehmern sinnvoll machbar.
Der
nächste BIT wird aber bereits im kommenden Jahr stattfinden, wegen der
Umstellung des Abiturs auf 12 Jahrgänge. Ansonsten würde ein ganzer
Jahrgang wegfallen. In 2011 werden auch die zehnten Klassen eingeladen,
danach kann der angestrebte Rhythmus durchgeführt werden.
Wir
wollen noch besser werden
Wir haben den Eindruck, auf dem
richtigen Weg zu sein und wir müssen unbedingt weitermachen! Dazu gehört
natürlich auch, dass wir aus den Erfahrungen der beiden BITs lernen und
2011 einiges verbessern müssen.
Die Berufsfindung ist für junge
Menschen in der heutigen Zeit mit der enormen Vielfalt an Berufen nicht
einfach. Leider nehmen einige dieses Angebot überhaupt nicht ernst und
erkennen vor allem nicht die Chancen, die darin stecken. Deshalb wird es
zukünftig ein ganz großes Thema für uns sein, wie wir die Schülerinnen
und Schüler überhaupt erreichen können.
Wir werden uns Antworten
auf die Fragen geben, was wir dazu im Vorfeld verändern müssen und wie
wir sie motivieren können,
- sich selbst intensiver und früher
„auf den Weg zu machen“,
- die Medien, die ihnen so umfangreich
zur Verfügung stehen, besser dafür zu nutzen,
- sich aktiver zu
informieren und auch für einen eigenen „Plan B“ zu sorgen.
- sich
ernster mit dem Thema und auch mit ihren eigenen Fähigkeiten auseinander
zu setzen.
Im Jahr 2009 haben wir bereits ein
"Berufserkundungskonzept ab Klasse 8" entwickelt, das inzwischen
Bestandteil des Stundenplans ist, aber unbedingt noch weiter ausgebaut
werden muss. Wir sind auf dem Weg – aber noch lange nicht angekommen!
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Mittwoch, 19. Mai 2010/web407
Letzte Änderung: 20.05.10/web407
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