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02.11.09 Bericht von Sara Rawecki zu ihrem Praktikum an der MHH
Angenehmes Arbeitsklima und vielseitige Einblicke

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Dank des großen Engagements des Berufsdienstes konnte mir ein zehntägiges Praktikum in der plastischen Hand -und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover ermöglicht werden.

Da ich zur Zeit den 13. Jahrgang der St. Ursula-Schule besuche und nach meinem Abitur gerne Medizin studieren würde, war dieses Praktikum eine gute Gelegenheit um erste Erfahrungen im medizinischen Bereich zu sammeln.


Sara mit Klinikdirektor Prof. Dr. Vogt

An meinem ersten Praktikumstag sollte ich mich um 7:30 Uhr in der Ambulanz bei der Stationsschwester melden, die mich herzlich empfing. Gleich zu Beginn, durfte ich an der morgendlichen Besprechung teilnehmen und konnte  so bereits mit einigen Patienten und ihren Krankheitsbildern vertraut werden. Auch ergab sich dadurch ein günstiger Augenblick, um das gesamte Team der plastischen Chirurgie kennen zu lernen, welches sich als lückenlos sympathisch und hilfsbereit herausstellte.

Nach der morgendlichen Besprechung wurde mir meine zukünftiger Praktikumsbereich, Station 37, zugeteilt und von dem für mich zuständigen Stationsarzt und einem Studenten im praktischen Jahr gezeigt und näher erklärt. Alle Ärzte und Krankenschwestern haben sich während meiner Praktikumszeit sehr um mich bemüht.



Luftbild der MHH (Quelle: http://www.mh-hannover.de/portrait.html)

Im Laufe meines Praktikums wurde ich so viel wie möglich in die Arbeit der Mediziner miteinbezogen, sodass ich auch bei Verbandswechsel, Blutabnahmen, Patientengesprächen, Ärztevisiten und sogar einigen Operationen dabei war. Darüber hinaus bekam ich die Gelegenheit die Intensivstation zu besuchen, die als eine der modernsten Deutschlands gilt.

In der zweiten Woche meines Praktikums erhielten wir Verstärkung von zwei weiteren Studenten, die an der MHH ihr praktischen Jahr absolvieren und einigen Blockpraktikanten aus Polen und Belgien, die an dem „ERASMUS-Programm“ ,einem  Austauschprogramm europäischer Hochschulen, teilnehmen.

Es war sehr interessant, Mediziner mit anderem Kulturhintergrund kennen zu lernen und sich über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schul -und Arbeitssysteme auszutauschen. Die wöchentlichen Chefvisiten empfand ich ebenfalls als besonders eindrucksvoll, da die Erkrankungen und Behandlung der Patienten präzise besprochen und dabei sehr auf die Weiterbildung der Studenten geachtet wurde.


Saras Wunsch Medizin zu studieren hat sich gefestigt

Das angenehme Arbeitsklima und die vielseitigen Einblicke in die Arbeit eines Chirurgen haben mich begeistert. Auch wenn der Arbeitsalltag nicht immer einfach zu sein schien, hat sich mein Wunsch Medizin zu studieren durch meine neu gewonnenen Erfahrungen noch weiter gefestigt. Ich kann mir gut vorstellen, später einmal in dem Gebiet der Chirurgie tätig zu werden.

Die Klinik der plastischen Hand -und Wiederherstellungschirurgie in der Medizinischen Hochschule Hannover bietet moderne, operative Behandlungen unfallchirurgischer und tumoröser Krankheitsbilder und angeborener Fehlbildungen mit besonderem Schwerpunkt auf  mirkrochirurgischer Rekonstruktion und Handchirurgie an. Zusätzlich ist die Forschung in diesem breiten Spektrum ein wichtiger Bestandteil des klinischen Alltags, welche auch schon zahlreiche, beachtenswerte Erfolge mit sich gebracht hat.


Ganz in weiß: Dr. Busche, Sara und Herr Könnecke

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei der STRATMANN STIFTUNG, dem Klinikdirektor der plastischen Chirurgie Univ.-Prof. Dr. med. Vogt, den für mich verantwortlichen Stationsarzt Dr. med. Busche und allen anderen bedanken, die mir das Praktikum ermöglicht und sich in meiner Praktikumszeit um mich gekümmert haben.

Sara Rawecki
Montag, 2. November 2009/web407
Letzte Änderung: 22.03.10/web407


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