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21.06. Projekthistorie des Gemeindienstes
Wir reichen eine helfende Hand

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Nachrichtenbild Neben den Projekten von Rotary International und einzelnen Gemeindienstprojekten im Distrikt engagiert sich unser Club bei unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gemeindienstaktivitäten. Grundsätzlich werden sowohl regionale als auch internationale Projekte unterstützt.

Bei der Auswahl von Projekten haben diejenigen eine bessere Chance, bei denen ein enger persönlicher Kontakt zwischen den einzelnen Freunden im Club und den jeweils für das Projekt Verantwortlichen besteht.

So ist auch durch das Engagement eines Freundes das derzeitige internationale Projekt zustande gekommen: Seit 2009 fördert unser Club die pädagogische Aktivitäten in Peru. Wir unterstützen die Renovierung und den Ausbau der Schulen der Hildesheimer Vinzentinerinnen in Lima und Umgebung.

Wir helfen wo wir können

Regelmäßig werden solche örtlichen und regionale Sozialprojekte unterstützt, mit den Menschen geholfen wird, die nur wenig Aufmerksamkeit erhalten. Hier ist es besonders schwer, die Öffentlichkeit zu mobilisieren, dennoch brauchen die Betroffenen Hilfe, wenn das soziale Netz sie nicht auffangen kann.

Ebenso wichtig sind Projekte, die langfristig wirken, sei es Förderung der Sprachkompetenz bei Migrantenkindern oder Hilfen bei der Ausbildung junger allein erziehender Mütter.

Zur Unterstützung und Abwicklung der Gemeindienstarbeit besteht seit 1998 ein Förderverein.  Seine Kontonummer lautet: Konto Nr. 07 368 768 00 bei der Dresdner Bank Hannover (BLZ 250 800 20).

Einige Projekte seien kurz vorgestellt:

Erstellung eines „Kinderkochbuch“:
Kinder unterschiedlicher Herkunft, die oft schon mittags gemeinsam essen, erarbeiten ein Kochbuch. Sie lernen nicht nur besser Deutsch zu schreiben und im Deutschen etwas zu formulieren, auch ihr Selbstbewusstsein kann durch den Stolz auf die Küche ihrer Herkunftländer gefördert werden.



Unterstützung der Krankenversorgung im hannoverschen Kontaktladen Mecki:
Durch die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen sind Pflege- und Verbrauchsmaterialien immer stärker aus der Finanzierung durch die Krankenkassen herausgefallen. Hier fördert der RC durch seinen Förderverein den Kauf entsprechender Materialien, in Einzelfällen sogar die Anschaffung einer neuen Brille.



Umbau des Tagestreffpunkts „Dach überm Kopf“ (DüK):
Im Treffpunkt können Wohnungslose sich duschen, können die Küche benutzen und werden auf Wunsch auch qualifiziert beraten. Konkret gefördert wurde die Abtrennung eines Ruhebereichs sowie eines Raucherbereichs. Für die Besucher (ca. 60 pro Tag) gibt es damit die Möglichkeit zu ruhigen Einzelgesprächen, um die nächsten Schritte in ihrem Leben zu überdenken und zu planen.



Renovierung des Traktormobils:
Das „Traktormobil“ ist ein Bauwagen, der in festem Turnus an drei Standorte gezogen wird, die soziale Brennpunkte sind. Pädagogisch qualifizierte Mitarbeiter bieten Spielmöglichkeiten und gemeinschaftliche Unternehmungen wie Kochen und Basteln an.



Den Kindern werden Alternativen zum Fernseh- oder Computerprogramm angeboten und gleichzeitig lernen sie, Konflikte auch ohne Gewalt zu lösen. Gefördert wurde der Umbau des Bauwagens, den die Kinder dann auch selbst ‚künstlerisch‘ gestalten konnten.

Förderung von Sprachferien und der Arbeit von Stadtteilbauernhöfen:
In festen Kursen während der Ferien können Kinder mit Migrationshintergrund vormittags ihre Deutschkenntnisse verbessern, auf einem Stadtteilbauernhof gibt es dazu ein pädagogisches und spielerisches Begleitprogramm.



Die Landeshauptstadt Hannover finanziert solche Sprachferien für ältere Kinder; unser Förderverein fördert diese Aktivitäten bei Grundschulkindern. Gerade in dieser Altersgruppe ist es wichtig, den Kindern möglichst früh Integrationshilfen zu geben; außerdem können berufstätige Eltern ihre Kinder in den Ferien nicht ausreichend betreuen.



Auch bei den Kulturprojekten wurden besonders gern solche Projekte ausgewählt und gefördert, bei denen Freunde aus unserem Club sich persönlich engagierten.

So hat der RC Hannover-Leineschloss unter anderem die Restaurierung des Bödeker-Engels auf dem Engesohder Friedhof finanziert; dies bewog andere Bürger Hannovers, weitere dieser Engel zu restaurieren, die 1854 zum Spendensammeln aufgestellt worden waren.

Gefördert wurde auch die Herausgabe des „Hannover-Lexikons“, nicht nur finanziell, sondern auch aktiv durch die Mitarbeit einiger Clubfreunde. Im Bachjahr wurde auch die Aufführung besonderer Bach-Kantaten gesponsort, die unser Clubfreund Lothar Mohn leitete.

Freitag, 18. Juni 2010/web407
Letzte Änderung: 22.06.10/web407


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